Hyposensibilisierung Vorteile Nachteile | Pollenratgeber

07.09.2014
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Hyposensibilisierung - Vorsorge für Pollenallergiker ab Herbst!

Viele Pollenratgeber im Internet warnen, dass durch den Klimawandel mit längeren Pollenflugzeiten zu rechnen ist. Trotzdem kann man von einer deutlichen Entspannung für Allergiker im Herbst ausgehen.

Nachblütezeit bricht im September an
Zwar sind die Pollen von Gräsern, Beifuß, Brennnessel, Glas- oder Traubenkraut und Ambrosia noch unterwegs - doch die meisten dieser Pflanzen befinden sich in der Nachblütezeit. Für Allergiker stehen in den kühleren Monaten ab September also entspannte Zeiten an. Das ist aber kein Grund, sich auf „die faule Haut“ zu legen! Denn jetzt ist die Zeit, die Ursachen der eigenen Allergie zu erforschen und über langfristige Lösungen nachzudenken.

Wie kommt es zu einer Allergie?
Allergien kommen zustande, wenn das Immunsystem auf bestimmte Allergene überempfindlich reagiert. Das können neben Eiweißstoffen aus den Blütenpollen auch Lebensmittel, Tierhaare oder Schimmelpilzsporen sein. Bei der häufigsten Allergieform, der Soforttyp-Allergie (Typ-I) kann man eine schnelle Reaktion des Immunsystems beobachten. Der Körper bildet Abwehrstoffe - die sogenannten Antikörper der Klasse E. Diese Abwehrstoffe führen zu einer Ausschüttung von Botenstoffen, wie Histamin, das die Symptome wie Augenjucken, Schnupfen oder Atemnot auslöst. Hier helfen Medikamente, die die Wirkung von Histamin verhindern, die sogenannten Histamin-Blocker. Eine langfristige Lösung sind sie jedoch nicht, weil Medikamente nur die die Symptome der Allergie behandeln, nicht aber deren Ursache.

Die Hyposensibilisierung behandelt die Ursachen
Viele Ärzte empfehlen daher eine Hyposensibilisierung, auch Pollenimpfung genannt. Langfristig verschafft eine Hyposensibilisierung eine Linderung der Allergie-Beschwerden oder lässt sie ganz und gar verschwinden. Vor allem aber senkt sie die Gefahr an einem allergischen Asthma zu erkranken - gerade bei Kindern ein nicht zu unterschätzendes Risiko einer Pollenallergie. Bei der Hyposensibilisierung wird die Überreaktion des Immunsystems behandelt. Dabei wird genau das Allergen unter die Haut gespritzt, auf das man allergisch reagiert. Durch die ständige Steigerung der Dosis gewöhnt sich der Körper langsam an das Allergen.

Die Nachteile einer Hyposensibilisierung
Ein Nachteil der Hyposensibilisierung ist, dass sie meist mehrere Jahre dauert. In dieser Zeit muss der Patient circa alle 4 Wochen zum Arzt, um sich das Allergen spritzen zu lassen. Dort kann es nach der Injektion mitunter zu allergischen Reaktionen kommen, in sehr seltenen Fällen zu einem allergischen Schock. Deshalb ist es wichtig, sich von einem Facharzt behandeln zu lassen.

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