Pollenallergie

Eine Pollenallergie oder Heuschnupfen ist ein weit verbreitetes Volksleiden. Was sich genau hinter der Allergie verbirgt, an welchen Symptomen man sie erkennt und welche Verbindung zu Asthma besteht, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Was ist eine Pollenallergie?

Die Pollenallergie ist eine besondere Art des allergisch bedingten Schnupfens. Wird er nicht durch Tierhaare, Hausstaubmilbenkot oder Pilzsporen, sondern durch Pollen ausgelöst, so spricht man von Heuschnupfen.

Wie kommt es zu einem Heuschnupfen? Das körpereigene Immunsystem dient der Abwehr von Erregern und potentiell gefährlichen Stoffen. Im Falle einer Allergie werden ungefährliche Substanzen fälschlicherweise als Gefahr eingestuft und lösen so eine Immunreaktion aus. Solche Substanzen werden Allergene genannt.

In der Medizin wird zwischen verschiedenen Allergiearten unterschieden. Heuschnupfen oder Pollenallergie gehört der TYP-I-Kategorie an. Charakteristisch für Allergien dieses Typs ist das Eintreten der Allergiesymptome schon nach wenigen Sekunden bis Minuten nach Kontakt mit dem Allergen.

Pollenallergie – Wer hat sie?

In Deutschland leiden etwa 15–20 % der erwachsenen Bevölkerung an Heuschnupfen. Bei Jugendlichen geht man von einer deutlich höheren Verbreitung von etwa 30 % aus. Insgesamt leben ca. 20 Millionen Menschen mit Heuschnupfen in Deutschland.

Symptome – Habe ich Heuschnupfen?

Treten die im Folgenden aufgeführten Symptome saisonal, beispielsweise im Frühling, auf, so haben Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Heuschnupfen.

 

  • Tränende und juckende Augen
  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
  • Niesreiz und Niesanfälle
  • Verstopfte Nase
  • Trockene Nasenschleimhaut
  • Hustenreiz
  • Kratzen im Hals
  • Halsschmerzen
  • Rötungen und Schwellungen der Haut
  • Konzentrationsprobleme
  • Schlafstörungen
  • Beeinträchtigung des Geruchs-, Geschmacks- und Gehörsinns

 

Temperaturveränderungen oder körperliche Anstrengungen können Niesanfälle hervorrufen. In schweren Fällen können auch Symptome wie Atemnot oder Asthmaanfälle auftreten. Oftmals tritt dann auch eine Überreaktion auf Tabakrauch, Staub oder Geruchsstoffe auf. 

Was ist Asthma?

Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege. Man unterscheidet zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma.

  • Allergisches Asthma

    • Wenn eine entsprechende genetische Veranlagung vorliegt, kann allergisches Asthma bei Kontakt mit Allergenen ausgelöst werden. In diesem Fall werden Histamin, Leukotriene und Bradykinine aus den Mastzellen ausgeschüttet. Diese Botenstoffe bewirken eine Verengung der Atemwege.

      Auch Heuschnupfen kann auf die unteren Atemwege übergreifen und so zu allergischem Asthma führen. Etwa 25 % aller Pollenallergiker entwickeln nach einem ca. 10-jährigen Leiden das sogenannte Pollenasthma.

  • Nicht-allergisches Asthma

    • Um am nicht-allergischen Asthma zu erkranken, muss anders als beim allergischen Asthma keine genetische Veranlagung vorliegen. Äußere Reize wie beispielsweise Infektionen, eine Medikamentenunverträglichkeit, die Einnahme von giftigen oder irritierenden Stoffen oder starke körperliche Anstrengungen können ausreichen.

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